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Auf ein Wort...

Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Groß und Klein. Apg 26,22 (L)

Ja, diese Aussage hat bis letzten Sommer gut gepasst. Ich habe als Jugenddiakonin in einer Kirchengemeinde gearbeitet. Jetzt bin ich Erzieherin in einer kleinen Kita. Natürlich, zu den „großen“ christlichen Feiertagen werden wir aktiv, und das Tischgebet fehlt vor keinem Mittagessen, aber so richtig Zeuge sein und über den Glauben reden, diskutieren, in Frage stellen und Ausblicke geben, dass wohl eher nicht mehr.

Dennoch bin ich immer noch Diakonin. Dennoch bin ich immer noch Christin. Dennoch habe ich Gottes Hilfe erfahren bis zum heutigen Tag.

Natürlich stehe ich nicht wie der Apostel Paulus vor Gericht und muss meinen Glauben vor Anfeindungen von Außen verteidigen, aber welcher bekennende Christ kennt sie nicht, diese leicht überheblich lächelnden Menschen, die in Diskussionen Gott für eine Erfindung des Menschen halten? Oder den manchmal nervenaufreibenden Alltag, in dem der Kontakt zu Gott einfach zu kurz kommt. Aber bin ich denn jetzt immer noch eine Zeugin?

Vielleicht muss ich meine Ansprüche an mich selber reduzieren. Eine neue Perspektive einnehmen. Nicht nur offensichtlichesReden von Gott, quasi beruflich in der Kirche und sogar noch bezahlt, ist Zeuge sein. Auch die leisen Zwischentöne im Kontakt mit Menschen, die mir privat und beruflich begegnen, sind Zeugnisse meines christlichen Glaubens.„Zeuge sein bei Groß und Klein“ heißt dann für mich, in meinem Gegenüber immer wieder die Gotteseben bildlich keit zu sehen und das meinem Gegenüber auch zu vermitteln.

In der Arbeit mit kleinen Kindern ist es eher einfach. Die verschiedenen Lebensentwürfe der Mütter zu tolerieren, ja auch akzeptieren und immer wieder zu vermitteln „ du bist gut so, genau wie du bist“ fällt manchmal schwer. Und manchmal ganz leicht. Hauptsache, ich bleibe mir und meinem Gott treu. Hauptsache, ich verliere mich nicht in irgendwelchen theologischen Floskeln, sondern rede von der Hilfe Gottes, die mir persönlich in meinem bisherigen Leben widerfahren ist. Dann bin ich Zeugin, jeden Tag, bei der Arbeit und zu Hause. Alltag eben.

Karina Lindemann hat lange als Jugenddiakonin in einer kleinen hessischen Gemeinde gearbeitet und ist nun in Bethel in einer Wohngruppe für Mütter mit ihren Kindern beschäftigt.

Wochensprüche / Wochenlieder

  • 8. Sonntag n. Trinitatis (06.08.)
    Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Epheser 5, 8 – 9
    Wochenlied: O gläubig Herz, gebenedei (EG 318)
  • 9. Sonntag n. Trinitatis (13.08.)
    Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. Lukas 12, 48
    Wochenlied: Ich weiß, mein Gott, dass all mein Tun (EG 497)
  • 10. Sonntag n. Trinitatis (20.08.)
    Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat. Psalm 33, 12
    Wochenlied: Gott, der Vater, steh uns bei (EG 138) oder: Nun danket Gott, erhebt und preiset (EG 290)
  • 11. Sonntag n. Trinitatis (27.08.)
    Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. 1. Petrus 5, 5
    Wochenlied: Aus tiefer Not schrei ich zu dir (EG 299)

 

Gott schenke dir Gesundheit

Arbeite, solange du kannst,
doch hüte dich, deinen Leib durch zu viel Arbeit allmählich umzubringen.
Denke stets daran, dass es dir nicht gegeben ist, deinen Körper neu zu schaffen.
Deshalb bitte Gott beizeiten,
dass er dir zu einem gesünderen Leben verhelfen möge,
und warte damit nicht,
bis du ihn voller Qual mit verzweifelten Bitten darum anflehen musst,
deinen Zustand zu bessern.

Hildegard von Bingen

 

 

Manchmal
sind unsere Wege
krumm und schief,
uneben und
unüberschaubar.
Stolperfallen
machen den Weg mühsam.
Und doch
wandern wir weiter
und wundern uns,
wenn sich der Weg plötzlich
und überraschend
öffnet und weitet.

© Gabi Hoppmann
Aus: »Insel-Wege«, Verlagshaus Schlosser, 86316 Friedberg 2014

 

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