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Auf ein Wort...

Ich wünsche dir in jeder Hinsicht Wohlergehen und Gesundheit,
so wie es deiner Seele wohlergeht.

3. Joh 1-3

Der dritte Brief des Evangelisten Johannes ist an Gaius in tiefer Verbundenheit geschrieben. Der kurze Brief beginnt mit einer Grußformel, die schnell überlesen werden kann. Dabei ist dieser Gruß ein tief empfundener Wunsch für diejenigen, die wir am meisten lieben:

„In jeder Hinsicht Wohlergehen und Gesundheit - so wie es deiner Seele wohlergeht.“

Gesund zu sein ist ein großes Geschenk. In meinem Berufsalltag als Krankenschwester auf einer Intensivstation sehe ich, wie zerbrechlich dieses Glück ist. Ein klitzekleines Virus, eine kleine Ausstülpung einer Gehirnarterie oder ein kurzer unaufmerksamer Moment - und dann ist plötzlich nichts mehr, wie es war.

Gesund zu werden ist ebenfalls ein Geschenk. Für die Gesundung der Patienten tun alle ihr Bestes und müssen doch oft Grenzen akzeptieren.

In jeder Hinsicht Wohlergehen ist das Anliegen der Hospize - wenn Heilung nicht mehr möglich ist. Parallel zur Entwicklung der Hochleistungsmedizin ist auch die Zahl der Hospize gestiegen. Schwerstkranke werden nicht mehr monatelang auf einer Intensivstation gepflegt, sondern Intensivpflege ist heute im Hospiz möglich, wo man Körper, Geist und Seele gerecht werden kann.

So, wie es Deiner Seele wohlergeht. Der Briefschreiber Johannes ist überzeugt: Gaius glaubt an Christus und deshalb fehlt es seiner Seele an nichts.

Die Seele ist die Mitte, aus der heraus ein Mensch sich inspiriert fühlt, sein Leben empfindet und gestaltet. Für meine Seele darf und soll ich sorgen - ihr Gutes tun: Naturwanderungen, Freunde und Kulturerlebnisse...

Wir alle sind von plötzlicher oder sinnloser Zerstörung der Gesundheit, des Glücks und des Lebens bedroht. Diese Fragilität nimmt uns nicht unsere Fähigkeit zu lieben, dankbar zu sein, nicht die Freude und das Lachen! Eine Seele, die an Christus glaubt, darf wissen: niemand fällt tiefer als in Gottes Hand.

Heike Welck | Krankenschwester, Operative Intensivstation

Wochensprüche / Wochenlieder

  • Miserikordias Domini (01.05.)
    Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. | Joh 10,11a.27–28a
    EG 274 Der Herr ist mein getreuer Hirt / EG 358 Es kennt der Herr die Seinen
  • Jubilate (08.05.)
    Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. | 2. Kor 5,17
    EG 110 Die ganze Welt, Herr Jesu Christ / EG 432 Gott gab uns Atem
  • Kantate (15.05.)
    Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder. | Ps 98,1
    EG 302 Du meine Seele, singe / EG.E 19 Ich sing dir mein Lied
  • Rogate (22.05.)
    Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. | Ps 66,20
    EG 344 Vater unser im Himmelreich / EG.E 9 Unser Vater
  • Exaudi (29.05.)
    Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. | Joh 12,32
    EG 128 Heilger Geist, du Tröster mein / EG 136 O komm, du Geist der Wahrheit

 

Ein Frauenpsalm

Freuen soll sich mein Herz.
Aus meinen Tiefen heraus werde ich lachen.
Beben wird mein Leib vor Vergnügen.
Im Tanz wird er sich wiegen,
denn schön bin ich in den Augen Gottes,
die mich werden ließ;
eine wunderbare Gestalt gab sie mir.
Nicht ausgeschöpft ist das Meer meiner Möglichkeiten.
Noch heute werde ich Neues beginnen.
Heil soll ich sein, dazu bin ich berufen.
Heil sei mein Leib, mich zu heilen ist er befähigt.
Heilsam sei mein Leben!
Aus der Fülle heraus darf ich kreativ sein.
Mangel macht mich nicht karg.
Verletzungen töten mich nicht.
Lebenslust lacht mir entgegen.
Freude am Schönen ist mein Reichtum.
Gute Gemeinschaft kann ich gestalten.
Lacht mit mir, meine Freundinnen, lasst sie uns leben!
Machtvoll sei unser Lachen, kein Spott, keine Häme!
Gott lässt mich lachen, erotisch ist unsere Beziehung,
aneinander freuen wir uns.

©Christel Hildebrand
Frauenkirchenkalender 2000

 

 

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